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Forum: Unternehmensverantwortung CO2-Neutralität

Die Brücke zur Klimaneutralität unserer Gesellschaft

Balázs Tarsoly initiiert bei SINN|MACHT|GEWINN das Forum "Unternehmensverantwortung CO2-Neutralität", in dem er mit Dir zu folgenden Thesen diskutieren - und am liebsten auch direkte Selbstverpflichtungen beschließen will:

  1. Aufgrund des uns zur Verfügung stehenden CO2-Budgets von weniger als 7 Jahren haben die sich im öffentlichen Diskurs befindlichen Maßnahmen zur CO2-Reduktion (erneuerbare Energien, Bäume pflanzen, CO2 aus der Luft saugen, etc.) keine Möglichkeit, rechtzeitig Wirkung zu entfalten. Außer es gelingt uns, mit der sofort wirksamen Transformation der Ernährungsindustrie, die nötige Zeit zu gewinnen.
  2. Das Potential der Ernährungswirtschaft: Sie kann CO2-Reduktion sexy machen, da sie ohne Verzicht substantiell wirken kann.
  3. Keine Zeit für Moraldebatten und Grundsatzfragen: Wir müssen handeln. Pragmatismus und Ethik schließen sich nicht aus.
  4. Was ist Erfolg? Erfolg ist (heute) als Geld maskierte soziale Anerkennung. Wir sollten unser Verständnis von Erfolg und Profit um CO2-Reduktion und nachhaltige Werte erweitern.
  5. Unternehmen sollten ihr Handeln am K.O.-Kriterium „weniger CO2-Belastung/ mehr CO2-Belastung“ ausrichten. Das Beispiel der Ernährungsindustrie zeigt, dass dies neben ökologischen auch finanzielle Vorteile mit sich bringt.
  6. Unternehmen sollten das Sichtbarmachen ihrer CO2-Emissionen als Marketingchance nutzen.
  7. Klassische Werbung schafft künstliche Nachfrage und steigert damit die menschenverursachten CO2-Emissionen: CO2-optimiert handelnde Unternehmen sollten ihr Verständnis von Werbung neu definieren.

Mitdiskutanten im Forum:

Balázs Kollege Ralf Müller-Amenitsch, Daniel Sieben - und Du?